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Chronik

Blindenbildung in Sachsen

  • Sommer 1808: Emanuel Gottlieb Flemming kommt nach Dresden
  • ab 1809: Unterrichtung blinder Kinder in seiner Wohnung
  • Flemming stirbt im Alter von 46 Jahren
  • Fortsetzung seiner Arbeit durch seine Frau und seine Kinder
  • Sohn Emanuel gründet 1843 eine Blindenanstalt in Hannover
  • eine Flemmingtochter heiratet einen Blindenpädagogen aus Dresden und eröffnet dort eine Blindenvorschule und eine Blindenhilfsschule
  • die Lehranstalt wird von Dresden nach Chemnitz verlegt
  • Eröffnung der Landesanstalt für Blinde am 29.08.1905 durch den Staatsminister von Metzsch
  • Blindenfürsorge »von der Wiege bis zur Bahre«
  • im 1. Weltkrieg wurden einige Gebäude als Lazarett genutzt
  • im 2. Weltkrieg wurden mindestens 270 schwachsinnige Menschen der Einrichtung als Folge der Euthanasiegesetze ermordet
  • einige Häuser wurden wiederum als Lazarett genutzt
  • Kriegsblinde erhielten hier medizinische und rehabilitative Versorgung
  • nach 1945 wurden sowjetische Truppen untergebracht, da nur ein Gebäude (Haus 16) zerstört war
  • ab 1951 Landesblindenanstalt
  • nach der Gebietsreform hieß die Einrichtung nur noch Blindenanstalt
  • größte und wichtigste Blindenbildungsstätte der DDR
  • Bildung und Erziehung blinder Kinder von der Vorschule über die Schule bis zur beruflichen Ausbildung
  • Erlangung der Hochschulreife an der Blindenschule in Königs Wusterhausen
  • 1991 erfolgte die Übernahme der Schule mit dem Einrichtungsverbund in die Trägerschaft des Freistaates Sachsen
  • 2005 erhielten wir den Titel »Förderzentrum für Blinde und Sehbehinderte«
  • 2012 Abschluss der Rekonstruktion der Schulgebäude
  • Umbenennung in Landesschule für Blinde und Sehbehinderte

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© Landesschule für Blinde und Sehbehinderte Förderzentrum Chemnitz